Liebe Leserschaft,
mir ist die hier publizierte, chinesische Zusammenfassung der Unterstützungen für österreichische Unternehmen zugekommen.
Ich hoffe, jemandem damit weiterhelfen zu können.
LH
Als neues Feature wollen wir Ausschnitte aus bereits publizierten Artikel immer dann online stellen, wenn sie einen Aktualitätsbezug aufweisen. Nachdem die Koalitionsverhandlungen mittlerweile fast abgeschlossen zu sein scheinen, möchten wir einen Ausschnitt aus „Politik, großflächig gestalten oder (panisch) reagieren? – Ein Manifest rationaler Politik.“ von Ludwig Hetzel aus PenArt I – Auf der Bühne, erneut veröffentlichen:
Was bedeutet regieren?
Um dieser Fragestellung auf den Grund zu gehen, ist es notwendig zu hinterfragen, was regieren ist: „innerhalb eines institutionalisierten Kontextes ablaufende Koordination und Kooperation des Willens selbstbestimmter Akteure im Hinblick auf eine verbindliche Entscheidung über Eingriffe zur Gestaltung gesellschaftlicher Zustände“
Jedoch um sinnvoll politische Entscheidungen zu treffen, ist dieser Definition noch ein Anspruch zu addieren: Nachhaltigkeit, bzw. die langfristige, eingriffsarme und daher grundlegende Gestaltung der Gesellschaft.
Das politische Entscheiden muss daher das Ziel verfolgen, grundlegende, den Gesamtkontext unterstreichende Maßnahmen zu setzen. Diese sollten sich dadurch kennzeichnen, so allgemein wie möglich gehalten zu sein und ohne weiteres offizielles Zutun ihre Wirksamkeit zu entfalten. Diese Entscheidungen müssen Kriterien der rationalen Gesellschaftsgestaltung und der, ihr zu Grunde liegenden allgemeingültigen, Vernunft entsprechen.
Wichtig ist es, dass diese Entscheidungen nicht eine Ideologie als Basis haben, die man als „eingriffsfördernd“ bezeichnen könnte. Das größte Staatsziel ist es, den Menschen, die in ihm leben, möglichst weitgehende Freiheiten einzuräumen und vor allem zu schützen, was diese Freiheiten gefährdet. Hier wirft sich natürlich einerseits die Frage auf, was man unter „eingriffsfördernder“ Ideologie verstehen könnte und andererseits, was wir falsch machen.
Eine Politik, die auf eine langfristige Planung hin ausgerichtet ist, muss auf möglichst viele menschliche Interaktionen Rücksicht nehmen. Es ist allerdings wichtig, dass trotz allem auf eine möglichst große individuelle und freie Aktionsmöglichkeit des Individuums Rücksicht genommen wird. Gesetzliche Regelungen dürfen daher nur im minimalsten Ausmaß kasuistisch formuliert werden.
Anhaltspunkte, um zu erkennen was „eingriffsfördernd“ sein könnte, könnten einige simple Abwägung ergeben:
Obiger Vortrag hat es als Artikel nicht nur in die jüngste Ausgabe von PenArt geschafft, sondern sogar in den Falter:
https://www.falter.at/event/755797/das-neue-sicherheitspolizeigesetz-der-volksrepublik-china
Falls jemand Zeit hat…
Liebe Interessierte,
Herzlich möchte ich euch zu folgender Veranstaltung einladen:
Die Kandidat_innen zum Nationalrat Steffi Krisper und Stefan Zotti stellen sich vor und diskutieren dringende Themen der Europapolitik.
1. Eine Reform der Institutionen Europas erscheint notwendig, um die EU demokratischer zu gestalten. Wie könnte diese Aussehen?
2. Europa definiert sich als ein Hort der Menschenrechte. Wie gehen wir in Zeiten des Terrorismus und der Flüchtlingskrise damit um?
Zum Abschluss gibt es eine Verkostung des Not-For-Sale-Ales (www.notforsaleale.com). Ein Bier das ganz im Zeichen gegen den Menschenhandel steht.
Stattfinden wird dieser Diskussionsabend in der
Galerie Sandpeck, Florianigasse 75, 1080 Wien (http://www.sandpeck.com/)
am
5. September 2017 um 19:00 Uhr.
Ich freue mich auf euer Kommen!
Ludwig Hetzel
Liebe Leserschaft!
Die neunte Ausgabe von PenArt ist in Vorbereitung und auch dieses Mal freuen wir uns auf zahlreiche Einsendungen aus den Bereichen Geisteswissenschaften und Kunst. Cäsars Ausspruch beim überschreiten des Rubikon soll euch dieses Mal zu schönen Schreibstunden zu inspirieren:
Alea iacta est.
(Der Würfel/die Würfel ist/sind gefallen)
Die Entscheidung, die letztendlich zum Sturz der Römischen Republik führte, wurde mit diesen Worten treffend umschrieben.
Einsendeschluss ist der 30.September. Die Texte dürfen eine maximale Länger von 2000 Wörtern haben.
Die Präsentation wird voraussichtlich am 27. Oktober stattfinden, nähere Informationen folgen.
Wir wünschen euch einen schönen Rest-Sommer und viel kreative Energie
Das PenArt-Team
Liebe Freunde,
alle Interessierten darf ich herzlich zu folgender Buchpräsentation, zu dem ich meinen Beitrag leisten durfte, einladen:
Gerd Kaminski (ed.) “Neues vom chinesischen Recht”
10. April (Donnerstag) 18:00 Uhr
Ort: BM für Justiz, Palais Trautson, Sala Terrena
1070, Museumstr. 7
Anmeldung unter: LBICHINA@NETWAY.AT
Gemeinsam mit der Österreichisch-Chinesischen Juristischen Gesellschaft
Regie, Kamera und Schauspiel (links): Anneliese Rieger
Schauspiel (rechts): Anita Gröbl
Schnitt: Anneliese Rieger und Michael Wegerer