III. Zwischen West und Ost

BRICS – Staaten
(Daniel Pfeiffer)
Daniel Pfeiffer liefert eine Analyse zu den BRICS – Staaten.

Russland zwischen Europa und China
(Johannes Divjak)
Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Außenpolitik des modernen Russlands und seiner Rolle in einer Welt, die immer vernetzter wird und wo sich immer mehr Faktoren gegenseitig beeinflussen. War die Rollenverteilung zur Zeit des Kalten Krieges noch relativ klar und überschaubar, so hat sich die Welt ganz besonders aus der Sicht Russlands seit dem Ende der 90er Jahre gravierend verändert. Nach einer kurzen Aufbruchstimmung und dem kurzen Ausflug in die „westliche“ Demokratie haben politische, demographische und wirtschaftliche Veränderungen auf dem Globus zu einer neuen Ära des West-Ost Denkens geführt, mit dem Unterschied allerdings, dass sich Russland nicht mehr als alleiniger Gegenpol zu dem „Westen“ sieht und als solcher Akeptanz erfährt, sondern seine Stellung zwischen dem „Westen“ und dem eigentlichen „Osten“, nämlich dem „Fernen Osten“, ganz genau und bewußt wählen und auch behaupten muss. Durch die Probleme, an einer schwächelden Wirtschaft und an einer defekten Demographie zu leiden, dabei aber gleichzeitig einem großen Konkurrenzdruck und Abhängigkeitsverhältnis von seitens der USA, Europa und China ausgesetzt zu sein, haben dazu geführt, dass sich Russland als Vertreter einer multilateralen  Weltordnung, dem Konzert der Mächte im 19. Jhd nicht unähnlich, sieht, um eine gewissen Balance of Power aufrecht zu erhalten. Risiken zu minimieren und dabei die Stärken zu maximieren scheint die Antwort auf die große Frage des 21. Jhd nach der eigenen Identität zu sein.

Interview with David Mulrooney
(David Mulrooney & PenArt)
PenArt had the opportunity to interview the specialist on North Korea David Mulrooney.

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